Dienstag, 31. Juli 2012
Donnerstag, 26. Juli 2012
Geschichte eines Patenkindes.
Ich grüße euch im
Namen Jesu. Ich bin Michena Lamarre, 22 Jahre alt und das dritte Kind in einer
Familie mit sechs Kindern . Jetzt möchte ich mich selbst beschreiben und Ihnen
die Geschichte meiner Kindheit erzählen.
Als ich ein Kind war, war ich so schüchtern,
dass mit niemandem sprechen konnte. Ich
war so zurückgezogen, dass ich nicht einmal zu Hause spielte, geschweige denn in
der Schule. Ich hatte keine Freunde und wollte wegen
meiner Eltern, die mich glauben liessen, dass alle Menschen Heuchler seien
keine Freunde haben. Im Laufe der Jahre begann ich mich in der Schule, weit weg
von zu Hause, wohl zu fühlen, allerdings ohne wirklich entspannt zu sein. Inzwischen
bin ich immer noch schüchtern und lebe immer noch sehr zurück gezogen, aber ich
möchte das ändern. Ich möchte aus meiner Umgebung heraus, so dass ich mich sozial entwickeln kann.
Eigentlich bin ich ein Mädchen das arbeiten kann, mutig, fleißig, liebevoll und
freundlich ist und immer im Haushalt hilft. Ich mag Bücher, Fernsehen, Sport
insbesondere Fußball ist meine Leidenschaft.

Kurz gesagt, seit
ich in die Berufsschule gehe, beginne ich Freunde zu haben, sehe ich das Leben in einer
anderen Art und Weise und kann inzwischen offen auf andere Menschen zugehen.
Ich habe mich verändert, weil mir bewusst wurde, dass niemand ohne die sozialen
Beziehungen, die die treibende Kraft des Lebens sind, leben kann. Gott segne Euch!
Michena Lammarre
Michena Lammarre
Montag, 23. Juli 2012
Geschichte eines Patenkindes.
Histoire de Dorleant Dove Woodson
Ich bin 12 Jahre
alt und im 8. Jahr in der Schule.P1020007.jpg)
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Vor ein paar
Jahren, kurz bevor das neue Schuljahr
begann, hatten meine Eltern große
Schwierigkeiten das Schulgeld zu zahlen, neue Bücher und eine Tasche für mich
zu kaufen. Ich war unendlich traurig, dachte ich doch, dass ich nun nicht mehr
in die Schule gehen könnte. Doch ich
wurde in das Patenschaftsprogramm von Tonel Pa Nou/ Haiti-Kinderhilfe
aufgenommen. Seither bin ich sehr glücklich und stolz. Ich achte immer darauf,
dass meine Schuluniform ordentlich, sauber und gut gebügelt ist. Meine Schultasche und
meine Schuhe putze ich bis alles glänzt. Auf meine Bücher passe ich gut auf,
damit sie lange benutzt werden können und in guten Zustand bleiben. In den
ersten Wochen nach Beginn des neuen Schuljahres bekommen wir noch nicht viele
Aufgaben. Die neuen Lehrer stellen sich vor und wollen die Schüler kennen
lernen, vor allem jene, die im Vorjahr gute Noten hatten. Mir ist ganz
wichtig, dass ich meine Freunde wieder treffe und wir unsere Geschichten
erzählen, über die Dinge, die wir in den Ferien erlebt haben. Und dass wir
wieder miteinander spielen können.Ich bin sehr froh, dass ich in die Schule darf, es ist eine große Freude
für mich, meine Freunde zu treffen und im Unterricht mit zu machen. Dorleant Dove Woodson
Donnerstag, 19. Juli 2012
Kinder der Seeds-Schule
Christin ist ein netter und freundlicher Junge aus einer
armen Familie. Die Eltern sind glücklich, dass er ins Schulprogramm aufgenommen wurde. Er ist im
ersten (Vor)-Schuljahr und gilt als sehr wissbegierig und aufmerksam. Trotz
seiner erst fünf Jahre weiß Christin schon ganz genau, dass er Ingenieur werden
will.
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Christin 5 jahre alt |
Dienstag, 17. Juli 2012
Kinder der Seeds-Schule
Charlyne, 14 Jahre alt kommt aus einer großen Familie. Die Eltern sind seit mehreren
Jahren arbeitslos. Sie musste ihre Heimatstadt verlassen, um in
Port-au-Prince bei einer Tante zu leben. Erst seit zwei Jahren besucht
das Mädchen die Schule, zeigt aber jetzt schon eine große Begabung für Mathematik.Charlyne
ist froh, dass sie in die Schule kann, denn sie findet, dass dies der einzige Ort ist, wo sie geschätzt und freundlich behandelt wird.
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Charlyne 14 Jahre alt |
Montag, 16. Juli 2012
Notre Maison
Wir haben einige Fotos von der Erweiterung des Notre Maison in Sarthe (ein Stadtteil in der Nähe des Flughafens in Port-au-Prince) erhalten. Das Notre Maison ist ein Heim für geistig und körperlich behinderte Kinder. Die Haiti-Kinderhilfe realisiert das Projekt zusammen mit dem Verein "Ein Platz für Kinder". Es wird ein Haus mit zwei Schlafsälen und zwei Sanitärräumen für Jungen und Mädchen auf dem Grundstück neu gebaut. Das alte Haus, in dem die Kinder in drangvoller Enge zusammenleben, wird dann nur noch die Küche und den Aufenthaltsraum beherbergen. Die Organisation sowie die Finanzierung des Neubaus übernimmt der o.g. Verein aus Hannover. Haiti-Kinderhilfe ist nach Fertigstellung der neuen Schlafsäle für die Gestaltung des Außenbereichs zuständig. Derzeit sind diese Arbeiten, durchgeführt von unserem Ingenieur, dem ehemaligen Patenkind Guerino und seinem Bautrupp in vollem Gange. Der Waschplatz ist nicht mehr wieder zu erkennen, ebenfalls der Hof zwischen Altbau und Neubau, wo einst die Schweine des Nachbarn ihren unerlaubten Auslauf hatten. Inzwischen steht die Mauer und die Schweine müssen draußen bleiben. Conny Rébert-Graumann
Der unerlaubte Schweineauslauf |
Altbaumauer wird verputzt |
Gang zwischen Altbau und Neubau |
einst zwischen Hühnerstall und Neubau |
Waschplatz und Hühnerstall |
Mauer zum Nachbarn und versteckte Rohre hinter der Sitzbank |
Sonntag, 15. Juli 2012
Kinder der Seeds-Schule
Bernard ist sehr schüchtern, er tut sich schwer beim Beantworten von Fragen. Aber er bekommt immer hervorragende Noten für seine Mathematik-Hausaufgaben.
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Bernard |
Bernard ist sehr schüchtern, er tut sich schwer beim Beantworten von Fragen. Aber er bekommt immer hervorragende Noten für seine Mathematik-Hausaufgaben.
........und dann ist da noch Rochelet, er ist sieben Jahre
alt und im ersten Schuljahr. Er kommt aus einer großen Familie
mit zehn Kindern. Dieser Junge ist überglücklich, dass er in die Schule darf.
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Rochelet 7 Jahre alt |
Donnerstag, 12. Juli 2012
Basteltag in der Seeds-Schule
Von der Seeds-Schule bekamen wir einige Fotos, die zeigen,
mit welcher Freude und Hingabe die Kinder einen Basteltag erlebten. Ein Teil
des Bastelmaterials war im Container und
für die Seeds-Schule bestimmt. Aber auch verschiedenes buntes Bonbon-Papier aus
Haiti kam zur Verarbeitung- so schön kann Recycling sein.
Dienstag, 10. Juli 2012
Kinder der Seeds-Schule
Das nächste Mädchen unserer Vorstellungsreihe ist Shelda, sie ist 9 Jahre alt.
Shelda kam mit ihrer Mutter aus Jacmel, wo die Lebensbedingungen nach dem Erdbeben sehr schwierig waren. In Port-au-Prince erhoffte sie sich mit ihren Kindern ein besseres Leben. Shelda hat ihr erstes Schuljahr hinter sich und ist überglücklich, dass sie in die Schule durfte. Sie lernt sehr fleißig. Shelda möchte am liebsten nur in der Schule sein, die für sie eine "Quelle des Glücks" ist.
Shelda kam mit ihrer Mutter aus Jacmel, wo die Lebensbedingungen nach dem Erdbeben sehr schwierig waren. In Port-au-Prince erhoffte sie sich mit ihren Kindern ein besseres Leben. Shelda hat ihr erstes Schuljahr hinter sich und ist überglücklich, dass sie in die Schule durfte. Sie lernt sehr fleißig. Shelda möchte am liebsten nur in der Schule sein, die für sie eine "Quelle des Glücks" ist.
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Shelda 9 Jahre alt |
Samstag, 7. Juli 2012
Kinder der Seeds-Schule
Ab heute stelle ich wieder einige Kinder vor, dieses Mal von der Seeds-for-the future-Schule, deren Betrieb von der Haiti-Kinderhilfe finanziert ist.Die Seeds-Schule wurde direkt nach dem Erdbeben in einer Bauruine eingerichtet, um den Kindern in den Zeltlagern den Schulbesuch zu ermöglichen. Das Gebäude wurde nur notdürftig repariert, weil ja der Betrieb der Schule nicht auf Dauer ausgerichtet war. Inzwischen sind aus den umliegenden Zeltlagern dauerhafte Slums geworden und die Kinder weiterhin auf die Schule angewiesen. Weil nur für maximal 70 Schüler Platz ist, müssen leider viele Kinder abgewiesen werden. Das ist bitter. Wir haben bei unserem Aufenthalt im Frühjahr 2012 die Seeds-Schule mehrmals besucht und die traurigen Kinder erlebt, die vor dem Gebäude rumsitzen aber nicht in die Klasse dürfen.
Von den derzeit etwa 70 Schülern möchte ich einige vorstellen.
Da ist z.B. Shelove, 5 Jahre alt. Sie ist das jüngste Kind einer großen Familie mit 10 Kindern. Ihr Vater starb während des Erdbebens und ihre Mutter findet keine Arbeit. Seit diesem Jahr darf sie in die Schule. Eine Chance, wie ihre größeren Geschwister sie nicht bekommen haben.
Von den derzeit etwa 70 Schülern möchte ich einige vorstellen.
Da ist z.B. Shelove, 5 Jahre alt. Sie ist das jüngste Kind einer großen Familie mit 10 Kindern. Ihr Vater starb während des Erdbebens und ihre Mutter findet keine Arbeit. Seit diesem Jahr darf sie in die Schule. Eine Chance, wie ihre größeren Geschwister sie nicht bekommen haben.
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Shelove 5 Jahre alt |
Montag, 2. Juli 2012
Neue Fotos vom Schulbau in Billiguy
Der Lastwagen blieb im Fluss stecken und der Zement musste komplett ausgeladen werden. Aber alles kein Problem..... Manchmal wird das Baumaterial auch schon einen Kilometer vor der Baustelle abgeladen und muss dann getragen werden, weil die Straße zu schlecht ist. Helfer gibt es immer genügend.
Conny Rébert-Graumann
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