Ich möchte Ihnen gerne erzählen, wie es war, als ich das erste Mal allein das Essen für die ganze Familie zubereitete.
Als ich 15 Jahre alt wurde, sagte meine Mutter, dass ich jetzt in dem Alter sei, selber für die ganze Familie zu kochen. Ein paar Tage nach dem Gespräch gab sie mir alles, was ich brauchte, um ein Essen zu kochen.
Ich hatte zuhause immer gut aufgepasst während meine Mutter mit Kochen beschäftigt war, ihr oft dabei geholfen und wusste deshalb schon gut Bescheid.
Ich bereitete die Lebensmittel so zu wie ich es gelernt hatte, und als alles fertig war stellte ich das Essen auf den Tisch. Jeder setzte sich an seinen Platz und nach einem Dankgebet für die Nahrung waren alle gespannt auf meine Kochkünste. Meine Mutter, meine Schwester und meine Cousins waren sehr erfreut über das Essen, alle haben mir zu der guten Arbeit gratuliert, was mich sehr freute. Seit diesem ersten Erfolg koche ich oft ohne Hilfe für die ganze Familie.
Mit großer Anstrengung erreichte ich das, was meine Familie von mir erwartete. Ich schaffte es ganz allein ohne Mithilfe, so dass jeder mich zu dieser Erfahrung beglückwünschte.
Decius Vannaelle # 677
Samstag, 20. Oktober 2012
Sonntag, 14. Oktober 2012
Geschichte eines Patenkindes
Es freut mich, dass ich Ihnen erzählen darf, was ich zuhause und
in der Schule mache und mit welchen Menschen ich befreundet bin.
Zunächst einmal stelle ich mich vor. Ich bin Decius Vannaelle, mutig, fleißig, umsichtig und selbstbestimmt.
Zu Hause sind wir drei Schulkinder, von denen ich die älteste bin. Jeden Morgen nach dem Aufwachen bereite ich das Frühstück. Bevor ich dann zur Schule gehe überprüfe ich meine Tasche, um zu sehen, ob alle meine Helfte und Bücher in Ordnung sind. Da die Schule nicht allzu weit entfernt ist, gehe ich jeden Tag zu Fuss dorthin.
Zunächst einmal stelle ich mich vor. Ich bin Decius Vannaelle, mutig, fleißig, umsichtig und selbstbestimmt.
Zu Hause sind wir drei Schulkinder, von denen ich die älteste bin. Jeden Morgen nach dem Aufwachen bereite ich das Frühstück. Bevor ich dann zur Schule gehe überprüfe ich meine Tasche, um zu sehen, ob alle meine Helfte und Bücher in Ordnung sind. Da die Schule nicht allzu weit entfernt ist, gehe ich jeden Tag zu Fuss dorthin.
In der Schule konkurriere ich mit meinen
Klassenkameraden, und ich möchte immer gute Noten schreiben. Dafür lerne ich
viel, was ein großer Vorteil ist, weil ich dadurch mein Wissen vertiefe. Auf intellektueller
Ebene, wenn ich Hilfe nötig habe, frage ich Schüler aus
höheren Klassen oder ältere Menschen, ob sie mir helfen können.
Ich lese sehr gern, weil es mir zu mehr
Wissen verhilft. Ich bin sehr neugierig
auf alles was ich nicht kenne.
Und schließlich mag ich keine faulen Leute. Ich mag diejenigen, die arbeiten und gerne nützlich sein wollen.
Und schließlich mag ich keine faulen Leute. Ich mag diejenigen, die arbeiten und gerne nützlich sein wollen.
Sonntag, 7. Oktober 2012
Kalender 2013
Auch dieses Jahr gibt es wieder einen Haiti-Kinderhilfe Kalender.
Einfach auf das Foto klicken zum Vergrößern, dann könnt Ihr die Beschreibung lesen.
Sonntag, 30. September 2012
Spendenaktion der FESH
Folgender Brief der Klasse 6 B der Freien Evangelischen Schule Hannover erreichte uns vor einigen Tagen.
Vielen Dank Ela G., Pia S., allen Mitschülern und Eurer Klassenlehrerin Frau Biederbeck.
Vielen Dank Ela G., Pia S., allen Mitschülern und Eurer Klassenlehrerin Frau Biederbeck.
Dienstag, 25. September 2012
Vier Millionen Gourdes für Bildungsmaßnahmen
Eine neue Maßnahme der Regierung Martely betrifft die Schulen:
„Wende zu mehr Qualität“ heißt das Thema, das vom Bildungsministerium für das Schuljahr 2012/2013 gewählt wurde. Vier Millionen Gourdes seien für die verschiedenen Maßnahmen zur Verfügung gestellt worden, kündigte Minister Pierre Vanneur an.
Zum Schulanfang im Oktober sollen 200 Schulen saniert und renoviert sein. Es sollen 50.000 Stühle und 15.000 Schulbänke neu angeschafft werden. Rund 3 Millionen Schulbücher sollen verteilt werden. Schulmaterial müsse den Schulen in so ausreichender Menge zur Verfügung stehen, dass jeder Schüler an dieser „Wende zu mehr Qualität“ teilhaben könne.
Für Lehrer und Schulleiter sind Fortbildungsmaßnahmen in Pädagogik und Management vorgesehen.
Der haitianische Staat und die internationale Gemeinschaft beteiligen sich zu gleichen Teilen an der Finanzierung.
Das betrifft jedoch hauptsächlich die staatlichen Schulen. Bei der Bevölkerung auf dem Land, wie z.B. in Billiguy wird kaum etwas von den Maßnahmen zu spüren sein.
Cornelia Rébert-Graumann
„Wende zu mehr Qualität“ heißt das Thema, das vom Bildungsministerium für das Schuljahr 2012/2013 gewählt wurde. Vier Millionen Gourdes seien für die verschiedenen Maßnahmen zur Verfügung gestellt worden, kündigte Minister Pierre Vanneur an.
Zum Schulanfang im Oktober sollen 200 Schulen saniert und renoviert sein. Es sollen 50.000 Stühle und 15.000 Schulbänke neu angeschafft werden. Rund 3 Millionen Schulbücher sollen verteilt werden. Schulmaterial müsse den Schulen in so ausreichender Menge zur Verfügung stehen, dass jeder Schüler an dieser „Wende zu mehr Qualität“ teilhaben könne.
Für Lehrer und Schulleiter sind Fortbildungsmaßnahmen in Pädagogik und Management vorgesehen.
Der haitianische Staat und die internationale Gemeinschaft beteiligen sich zu gleichen Teilen an der Finanzierung.
Das betrifft jedoch hauptsächlich die staatlichen Schulen. Bei der Bevölkerung auf dem Land, wie z.B. in Billiguy wird kaum etwas von den Maßnahmen zu spüren sein.
Cornelia Rébert-Graumann
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