Montag, 23. Dezember 2013

Weihnachten 2013

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Spendern, Freunden und Lesern ein schönes und friedvolles Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2014
Schüler der 1. Klasse in Bellager

Für unseren Verein war es ein ereignisreiches Jahr. Die Geburtstagsfeier zum 20. Jahrestag der Gründung war ein voller Erfolg. In Haiti konnte zum Jahresende die Vereinsgründung "HKH,Ayiti" fast abgeschlossen werden. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück in der Nähe von Maissade läuft und wird hoffentlich erfolgreich sein. Unsere Projekte sind auf einem guten Weg. Vieles ist noch verbesserungswürdig aber wir haben gute Partner vor Ort, die unsere Ideologie teilen, oder die wir davon überzeugen konnten, dass die ärmsten Kinder genau die gleichen Rechte auf Schule haben wie Kinder deren Eltern sich das Schulgeld und die Schuluniform gerade noch leisten können, und dass wir gerade diese ärmsten Kinder, die häufig als restavek in fremden Familien untergebracht sind, in besonderem Maße unterstützen müssen.
Auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön für geleistete Hilfe und Euren Beistand.
Im Namen der Kinder in Haiti, die wir unterstützen, im Namen der Lehrer von Bellager und Billiguy, die die unerträgliche, ständige Existenzangst dank der von uns übernommenen Gehälter hinter sich haben. Sie können sich nun auf ihre eigentliche Aufgabe, die Kinder in einer für haitianische Verhältnisse guten Umgebung zu unterrichten, konzentrieren.
Im Namen der Jugendlichen, die in unserem Patenschaftsprogramm gefördert werden, teilweise selber im Comité tätig sind und unsere Projekte in Haiti mit verwalten helfen.
Vielen Dank allen, die durch vielfältige und außergewöhnliche Spendenaktionen beitragen, dass wir diese Hilfe weiterhin leisten können.
Vielen Dank unseren guten Freunden in Haiti, denen keine Aufgabe zu viel ist, die sich immer wieder für unsere Belange einspannen lassen, ganz ohne Profitgedanken, oft nur für ein Dankeschön.
Vielen, vielen Dank im Namen des Vorstands der Haiti-Kinderhilfe

Samstag, 21. Dezember 2013

Vielen Dank den Initiatoren.....

der Aktionen für unsere Hilfe in Haiti:  
Dankbar können wir Berichte der Rhein-Zeitung von einem Konzert der Organisation "Wir machen mit" lesen:



Sonntag, 15. Dezember 2013

Sonntagnachmittagsausflug in die Berge oberhalb Kenscoff

"Supermarkt" in den Bergen  bei Furcy

Am Sonntag auf dem Weg zum Markt am Montag in Petionville

Griot- mehrmals gekochtes Schweinefleisch und banan peze

Kneipe, Garküche, Treffpunkt........

Kahle Berge, trotzdem von eigener Schönheit


Dienstag, 10. Dezember 2013

Besuch in der Dusche

Dieser Frosch (etwa Zigarettenschachtelgröße) hing eines Morgens im Duschvorhang. Desir, der Gärtner unserer Gastgeber kam mit Kescher an 3m langer Stange und machte Jagd auf das arme, vor Schreck wie versteinerte Tier. Mit einem Mal bewegte sich der Frosch und Desir rannte schreiend, wie in Todesangst aus dem Badezimmer davon. Es war eine Geduldsaufgabe ihn davon zu überzeugen, dass der Frosch zu klein sei, um uns alle zusammen aufzufressen. Nach einer halben Stunde endlich konnte der Frosch im Kescher raus in den Garten umgesiedelt werden.
Übrigens, am nächsten Morgen saß er dann auf der Tür........ Wir sind aber Richtung Plateau Central abgezogen. Desir lebte noch als wir nach einer Woche zurück kamen.
Cornelia Rébert-Graumann


Montag, 9. Dezember 2013

Kauf einer Postkarte


Postkarte und benötigte Menge Briefmarken

 
Der Kauf im besten Schreib- und Buchwarengeschäft in Petionville ging trotz oder vielleicht wegen der geringen Auswahl ganz schnell vonstatten aber dann……
begann die Suche von Briefmarken:. Unser erster Versuch führte uns versehentlich zu den Wasserwerken, die uns keine Postbriefmarken verkaufen wollten, obwohl ein Kunde unsere Frage: „Gibt es an diesem Schalter (an dem er selber anstand) Briefmarken?“ bejahte. Der freundliche Angestellte am Schalter schickte uns jedoch einige Häuser weiter zum Postamt. Dort mussten wir erfahren, dass für eine Postkarte nach Deutschland das internationale Porto von 600 Gourdes (ca.12 Euro) fällig ist.  Zum Vergleich: Ein normaler Brief innerhalb Haiti kostet 20 Gourdes. Ok, für je eine Postkarte an die Familie sollten uns die 600 Gourdes nicht gerade ruinieren. Also für zwei Postkarten die Briefmarken bestellt. Als die junge Frau schon den dritten Bogen mit jeweils etwa 25 Marken herausholte und dabei immer noch irgendwas von 1000 Gourdes zählte wollten wir mehr wissen. Welchen Wert hat die höchste haitianische Briefmarke? Antwort 20 Gourdes. 
Na gut, also dreißig Marken zu 20 Gourdes, wobei immer noch nicht ganz klar war, wo die dreißig Marken auf einer Postkarte ihren Platz finden sollten. Nach langem Hin und Her, Abzählen von nun bereits den kleinsten Marken von 5 Gourdes und immer noch nicht den Wert für zwei Postkarten zusammen, baten wir um Briefmarken für wenigstens eine Postkarte, damit wir unseren guten Willen, eine Postkarte ordnungsgemäß mit Porto zu versehen, fotografieren konnten. Diese Dienstleistung erhielten wir von zwei sehr freundlichen Damen, deren Bemühungen aber an der nicht vorhandenen Anzahl Marken für zwei Postkarten scheitern mussten.
PS. Roswitha hat einen Bekannten, der nach USA reiste, gebeten ihre Post dort aufzugeben. Ich wollte meine Post von Haiti aus senden, hab geschummelt und die Marken auf drei Postkarten verteilt. Jetzt bin ich gespannt, ob die Karten ankommen. 

Cornelia Rébert-Graumann