
Samstag, 31. Dezember 2011
Weihnachtsfeier in der Seeds-for-the-future-Schule

Samstag, 24. Dezember 2011
Grüße aus Deutschland und Haiti
Liebe Mitglieder, Spender, Leser und Interessierte
ich wünsche Euch allen ein schönes und harmonisches
Weihnachtsfest. Ein paar ruhige Tage und entspannte Stunden mit Euren Familien
und Freunden. Unsere Patenkinder aus Haiti senden ebenfalls ganz herzliche
Weihnachtsgrüße und die besten Wünsche fürs Neue Jahr.
Cornelia Rébert-Graumann
Freitag, 23. Dezember 2011
Was hat er vor? – Kurzfassung der Regierungserklärung von Garry Conille
Conille nimmt zunächst Bezug darauf, dass die Bevölkerung seit 5 Monaten, also seit der Präsident im Amt ist, auf eine Regierungsbildung warte und die ganze haitianische Gesellschaft zu Recht am Ende ihrer Geduld sei, ist sie doch geprägt von Mangel, Unzufriedenheit, Unsicherheit, Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit.
Conille, der ins Amt gewählt wurde, nachdem zwei andere Kandidaten keine Mehrheit fanden, dankt denen, die ihm ihre Stimme geschenkt haben und will sich mit größtmöglichem Enthusiasmus dafür einsetzen, dass Haiti wieder lebendig und stark wird. Er habe sich aus Liebe zu seinem Land in dieses Abenteuer gestürzt, wofür er ein gesichertes Beamten- und Berufsleben aufgegeben hat. In seiner Zeit als Arzt in einem Krankenhaus habe er sich oft machtlos und verzweifelt gefühlt. Nachdem ihm ein junges, schwangeres Mädchen in einer ausweglosen Situation beispielhaft für viele Schicksäler in Erinnerung geblieben ist, wird er sich besonders für die Jugend des Landes einsetzen, so verspricht er.
Es folgt eine lange Wunschliste aus den Departements, die auf ausführliche Gespräche mit den Abgeordneten dieser Regionen Haitis zurückgehen. Diese reichen von dem Bau eines internationalen Flughafens und eines Hafens im Departement Sud über das Eindeichen der Flüsse in Sud-Est bis zu der Elektrifizierung von drei Gemeinden im Departement Artibonite. Fast alle fordern den Bau von Schulen und Berufsschulen, Straßenbau, Industrieparks und Bewässerungssysteme in der Landwirtschaft. Dem städtischen Chaos in Port-au-Prince soll durch das Schaffen von Marktplätzen Einhalt geboten werden, um die Bürgersteige freizulegen und den Verkehrsfluss am Laufen zu halten. Viele Schulkinder müssten um 4 Uhr aufstehen, um um 8 Uhr die Schule zu erreichen. Das Schaffen von Wohnraum und eine Abfallwirtschaft sollen ihr übriges tun.
Bevor Conille sein Programm für ein neues Haiti vorstellt, schließt er mit dem Volk einen Pakt für ein besseres Miteinander (Pacte du bien-vivre ensemble). Er besinnt sich auf die Lehre der Vorfahren: “L’unité fait la force” und erhofft sich eine Debatte, die Unterschiede und Differenzen anspricht, um Vorurteile und Streitigkeiten, die das Land mit geschwächt haben, auszuräumen. Es hätte ein gesellschaftlicher Dialog gefehlt.
Der Wiederaufbau Haitis umfasst gemäß Conille fünf große Säulen, die fünf großen E:
Education (Bildung und Erziehung), Emploi (Arbeitsplätze), Environnement (Umweltschutz), Etat de droit (Rechtssystem, innere Sicherheit) und Energie
1. Bildung und Erziehung (Education)
Conille hält das bestehende Bildungssystem für archaisch, ungerecht und nicht angepasst an die Bedürfnisse der Gesellschaft. Da 90 % der Schulen privat sind, viele Schüler diese aus finanaziellen Gründen nicht beenden können, möchte Conille eine Schule etablieren, die Chancengleichheit für alle bietet. Die Ausbildung eines Bürgers, der die Werte respektiert, eine demokratische Gesellschaft unterstützt und eine moderne Gesellschaft schafft, die auf Fortschritt und Entwicklung setzt, kann nur über eine Schule für alle erfolgen. Auch eine kontinuierliche Fortbildung der Lehrer könne dazu beitragen, dass die schulischen Inhalte nicht mehr am Arbeitsmarkt vorbeigehen. Als tragisch ist zu sehen, dass besonders in diesem für die Erneuerung des Landes so wesentlichen Sektor während des Erdbebens viele Studenten, Professoren, Schüler und Lehrer ihr Leben ließen. Die Berufsausbildung und die technische Ausbildung soll in allen Departements verbessert werden und jedes Departement soll einen Universitätskomplex erhalten, deren Absolventen die Avantgarde des Wiederaufbaus stellen werden.
2. Rechtssystem (Etat de droit)
Der Aufbau eines Sozial- und Rechtstaates bildet eine weitere große Aufgabe. Die Personenrechte sollen garantiert werden und für den Schutz der Bürger ein entsprechender Apparat eingerichtet werden, wobei die Justiz im Dienste des Volkes als unabhängige Gewalt agieren soll. Alle Bürger sind frei und erklären sich solidarisch miteinander unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Hautfarbe, ihrer wirtschaftlichen Situation und ihrer politischen Meinung gemäß den Menschenrechten.
Die öffentliche Sicherheit und das Vertrauen in die Polizei soll durch ein Einschreiten gegen jede Form gewalttätigen Handelns, den Kampf gegen Korruption, Bandenkriege und Straßenkriminalität hergestellt werden.
Im Bereich der Sozialpolitik soll die soziale Absicherung der Arbeiter verbessert werden. In Haiti sind 80 % der Bevölkerung komplett von der sozialen Sicherheit ausgeschlossen. Der soziale Wohnungsbau, der Bau von Waisenhäusern und Behinderteneinrichtungen soll vorangetrieben werden.
Der Gesundheitsbereich geht ebenfalls von verheerenden Voraussetzungen aus, die langsam durch ein Gesundheitswesen, das allen zugänglich ist, verbessert werden sollen: die Lebenserwartung liegt in Haiti derzeit bei 58 Jahren, die Kindersterblichkeit bei 86 von 1000 Kindern, jede Frau hat im Durchschnitt 6 Kinder, 2,2 % der Bevölkerung hat Aids, nur 30 % der Bevölkerung hat Zugang zum Gesundheitssystem. Neben der Kontrolle der Cholera ist der Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria aufzunehmen.
Einen Extra-Abschnitt seiner Erklärung widmet Conille der traurigen Situation der Frauen und will sich für ihre Gleichstellung einsetzen, sowohl im politischen als auch im wirtschaftlichen Bereich. Noch immer sterben 630 von 100.000 Frauen bei der Geburt ihrer Kinder, nur 0,7 % der Frauen befinden sich in Entscheidungspositionen. Viele sind Gewalt und Unterdrückung ausgesetzt, dabei werden 42% der Haushalte alleine von Frauen geführt.
Nicht zuletzt ist für Conilles Sozialpolitik der Ausbau des Breitensportes, der Bau von Sportzentren und die Förderung einer Sportelite, die auch an internationalen Wettkämpfen teilnimmt, wichtig für den Aufbau einer leistungsstarken Gesellschaft.
3. Arbeitskräfte (Emplois)
Conille stellt fest, dass eine arbeitende Klasse in Haiti quasi inexistent ist. Er wird überwiegend die Bereiche Landwirtschaft, Wohnungsbau, Wiederaufbau, Tourismus, grenzübergreifendes Handeln und Außenhandel, leichte Industrie, wie beispielsweise Bekleidungsindustrie, sowie kulturelle und kreative Herstellung fördern. Hierfür sollen sog. Zones économiques intégrées eingerichtet werden, eine ausreichende Infrastruktur wie Straßen, Gebäude, Häfen, Flughäfen, Elektrizitätsnetze und Bewässerung geschaffen werden. Ziel ist es 1.000.000 Jobs direkt zu schaffen, die 1 ½ Mio. indirekt geschaffene Jobs nach sich ziehen. Die Zahl der Menschen, die weniger als 2 Dollar täglich verdienen, soll in den nächsten 5 Jahren um die Hälfte reduziert werden.
Die Landwirtschaft Haitis ist wenig produktiv, verfügt über wenig Kapital und ist kaum wettbewerbsfähig. Einige Lebensmittel, z.B. Reis werden zu 80 % aus dem Ausland importiert, insgesamt werden 60 % der Lebensmittel importiert. Die Armut auf dem Land ist besonders hoch. Die Landwirtschaft soll innerhalb von 5 Jahren 60% der Eigenversorgung sichern und 2/3 des Reisbedarfs selber herstellen. Conille verspricht über 10 Jahre staatliche Investitionshilfen und das Einrichten von landwirtschaftlichen Zonen gemäß Klima und Wachstumsbedingungen. Partnerschaften zwischen Landwirtschaft und verarbeitender Lebensmittelindustrie, Bewässerungssysteme und Straßenbau müssen in landwirtschaftlich genutzten Räumen geschaffen werden.
Das erste Wiederbeleben des Tourismus seit 2008 wurde durch das Erdbeben und die Wirbelstürme wieder zunichte gemacht, viele Hotels in Port-au-Prince und Jacmel zerstört. Nun soll unter der Regierung Martilly-Conille ein alternativer Tourismus entstehen, der historisch-orientiert, kulturell, sozial und umweltfreundlichist. Das Einrichten von Touristenbüros und einer Tourismushochschule gehört ebenfalls dazu wie sogenannte agro-touristische Dörfer.
Im Bereich des Wohnungsbau sollen 300.000 neue Wohnungen gebaut werden, die erdbeben- und wirbelsturmfest sind und in nicht überflutbahren Gebieten stehen. 600.000 Menschen sollen in ihre Gemeinden zurückgebracht werden, existierende Viertel wieder besiedelt werden und neue Viertel am Stadtrand von Port-au-Prince erbaut werden. Die niedrige Kaufkraft, das Nichtrespektieren von Eigentum und die Kataster haben dazu geführt, dass in den Wohnungsbau bisher nicht investiert wurde und Zufallsunterkünfte mit provisorischem Charakter gebaut wurden, die kaum Sicherheit bieten.
Die Förderung der Kultur erfährt von Conille besondere Wertschätzung, da in seinen Augen kulturelle Faktoren maßgeblich auch an einer wirtschaftlichen und politischen Entwicklung beteiligt sind. Kultur stiftet Solidarität, ist identitätsbildend, spiegelt das Bild eines Landes im Frieden und bedeutet Zusammenhalt beim Schaffen eines Projektes oder eines Werkes, welches gemeinsame Werte in sich trägt. Ausstellungen, Aufführungen und Sammlungen sind zudem Prestigeobjekte. Kultur soll deshalb allen zugänglich gemacht werden, der Bau von Theatern (momentan gibt es nicht eines), Kinos, Ausstellungsräumen, Bibliotheken unterstützt werden. Die traditionellen Feste wie der Karneval erfahren eine Aufwertung.
4. Umwelt (Environnement)
Die Lage der Umwelt in Haiti ist sehr ernst, die Umweltzerstörung stellt eine Bedrohung für das haitianische Volk dar. Die Haitianer stehen hier vor der großen Herausforderung, eine intensive Wiederaufforstung zu betreiben, die Holzkohle für die Haushaltsenergie durch eine Versorgung mit Gas zu ersetzen, die Böden und die Wasserqualität zu verbessern und zahlreiche Anti-Erosionsmaßnahmen einzuleiten (Hecken, Mauern etc.) und alternative Energien nutzbar zu machen.
5. Energie
Die flächendeckende Stromversorgung ist der Schlüssel für eine Industrialisierung, für das städtische Leben. Bisher gibt es im Schnitt 5-8 Stunden Srom pro Tag. Konkrete Projekte sind aktuell der Bau einer Talsperre am Fluss Artibonite mit brasilianischer Unterstützung, der Bau eines Windparks am See Azuei. Außerdem soll Energie durch Müllverbrennung erzeugt werden und der Schwerpunkt auf erneuerbaren Energien liegen.
Außenpolitik
Auch der Außenpolitik soll eine neue Richtung gegeben werden und das Land einer genauen Analyse unterzogen werden, wo es international gerade steht. Die Zusammenarbeit mit der CARICOM soll verstärkt werden. Auch Haiti muss sich langfristig aktiv in einer größeren Wirtschaftsgemeinschaft positionieren. Der Machtlosigkeit Haitis in der Welt soll beendet werden, indem das Land ein positiveres und aktiveres Bild für die Außenwelt zeigt. Hierzu müssen neue nationale Identitäten geschaffen werden. Die Menschenrechte werden anerkannt, der Frieden und die Solidarität der Völker von Haiti als Wert angenommen.
Die bilateralen Beziehungen zum Nachbarland Dominikanische Republik soll erneuert werden. Insbesondere sind Probleme wie die Migration, Drogenkontrolle, die Sicherheit, der Warenaustausch, die wirtschaftliche Zusammenarbeit und der Studentenaustausch zu klären. Haiti strebt eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Kunst, Erziehung, Wissenschaft, Technologie, Forschung und Entwicklung an.
Des weiteren pflegt Haiti historisch begründet bilaterale Beziehungen zu den USA, Frankreich, Kanada, die insbesondere für Unternehmensgründungen in den Bereichen Energie, Transport, Datentransfer und Zulieferung genutzt werden sollen.
Die Beziehungen zu den Karibik- und lateinamerikanischen Staaten wie Kuba, Venezuela, Kolumbien, Mexiko, Panama, Argentinien, Brasilien, Chile sowie einigen französischen Afrikastaaten und in Europa zu Großbritannien, Norwegen, Finnland, Schweden und Dänemeark soll weiter intensiviert werden. Haiti kandidiert für den UN-Sicherheitsrat, bewirbt sich um das Ausrichten von Gipfeln und verbessert sein Diplomatennetz, um sich im Ausland besser zu repräsentieren.
Conille betont, dass die Minustah im Bereich der öffentlichen Sicherheit, der politischen Stabilität und der Katastrophenhilfe sehr viel Gutes geleistet hat. Die kritischen Stimmen des Volkes bezüglich der Minustah werden ernst genommen. Insbesondere der Forderung des Volkes nach einer Wiedergutmachung für das Einschleppen der Cholera werde bedacht. Dennoch wird die Minustah weiter im Land bleiben.
Reform des Staates und Dezentralisierung
Die meisten Ministerien und die Verwaltung müssen nach dem Erdbeben nicht nur wiederaufgebaut, sondern auch neu organisiert werden. . Es soll ein sog. E-Gouvernement, also eine elektronisch gestützte Regierung entstehen, die mit Hilfe des Internetzugangs für eine bessere Vernetzung sorgt.
Dezentralisierte Strukturen werden es besser schaffen, Energienetze, Telekommunikation und eine Trinkwasserversorgung zu sichern, eine Infrastruktur zu schaffen und eine bessere Kontrolle der Umwelt und der natürlichen Ressourcen zu gewährleisten. Der Staat greift regulierend ein.
Budget
Derzeit wird eine genaue Projektliste mit Budget- und Zeitvorgaben erarbeitet. Conille spricht davon, dass ein “verlorenes Jahrzehnt” aufzuholen sei und das Wachstum und die Lebensbedingungen mit einer neuen Strategie verbessert werden sollen. In den Jahren 2011 bis 2015 soll ein jährliches Wachstum von 9 % erreicht werden. Die Steuern und Abgaben sollen nicht erhöht werden, dafür soll die Korruption gestoppt und Steuersünder in die Pflicht genommen werden. Die Kapazitäten der Finanzverwaltung und des Zolles sollen verstärkt werden. Der Staat zeigt im Hinblick auf die Finanzen eine größere Transparenz und überwacht Steuerflucht und Steuerbetrug, setzt das Staatsvermögen bestmöglich ein und setzt ein Kontrollorgan für die Staatsausgaben ein.
Im Fazit wendet sich Conille an die frustrierte Jugend. Haiti brauche ihre Träume, ihre Energie und ihren Mut. Er gibt seiner Traurigkeit darüber Ausdruck, dass die haitianische Seele degradiert wurde, die Werte, die die Authentizität und Originalität Haitis ausmachen, nichts mehr wert sind. Das Haiti seiner Jugend war geprägt von Brüderlichkeit, Teilen und Verzeihen, Werte, auf die man sich in diesem Neuanfang besinnen muss. Das heute bestehende Misstrauen hat Haiti den Elan genommen. Der ideologische Pluralismus der Gesellschaft baut sich auf Freundschaft, Brüderlichkeit und Vertrauen. Das Parlament als Mikrokosmos der Gesellschaft will hier mit gutem Beispiel vorangehen und das Vertrauen zueinander auch nach außen tragen.
(Verena Albert-Schlegl)
Was hat er vor? – Kurzfassung der Regierungserklärung von Garry Conille
von 95 auf 5 Seiten.
Die Übersetzung und Zusammenfassung hat freundlicherweise Verena Albert-Schlegl für uns gemacht.
Danke Verena für die Arbeit.
Wer mehr über den Menschen und Politiker Gary Conille erfahren möchte, dem sei der folgende Link empfohlen.
http://www.hispaniola.eu/insel/biografien/321-der-neue-ministerpraesident-von-haiti-garry-conille-.html
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Patenkinderhochzeit

Beide sind Patenkinder der Haiti-Kinderhilfe e.V. und Claudy arbeitet seit einigen Monaten beim Kinderbehandlungsprojekt mit.
Ganz offensichtlich haben sie sich auf den regelmäßigen Treffen kennengelernt und sich ineinander verliebt. Sollte der Kuppeleiparagraph in Haiti noch gelten, haben wir von der Haiti-Kinderhilfe e.V. womöglich ein Problem……
Aber was soll´s- da fühlen wir uns gerne schuldig.
Wir wünschen den Beiden alles Gute für Ihren nun gemeinsamen Weg durch die Höhen und Tiefen des Ehe- und Familienlebens.
Cornelia Rébert-Graumann
Montag, 19. Dezember 2011
UNO lobt humanitäre Hilfe in Haiti
http://www.suedostschweiz.ch/boulevard/uno-lobt-humanitare-hilfe-haiti
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Vielleicht noch ein Weihnachtsgeschenk fällig?
Dienstag, 13. Dezember 2011
35 seconds
Freitag, 9. Dezember 2011
Taschengeldspende 15jährige Rebecca
Die 15jährige Rebecca, deren kleine Schwester Esther aus Haiti stammt, hat nach dem Erdbeben spontan eine Sammlung eingeleitet und außerdem von Ihrem Taschengeld einen Betrag für die Kinder in Haiti gespendet. Viele ihrer Mitschüler gaben ebenfalls ihr Taschengeld nachdem Rebecca ihnen von Haiti erzählt und erklärt hatte, dass die meisten Menschen im Land schon vor dem Erdbeben in bitterer Armut lebten.
Bei dieser bemerkenswerten Aktion kamen 169,-- € zusammen, die ebenfalls beim Benefizabend am 12. November an Roswitha Weiss von der Haiti-Kinderhilfe e.V. überreicht wurden.
Dir liebe Rebecca danken wir ganz herzlich für Deine großartige Aktion.
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Gesamtschule Neukirchen
Das Konzert Music4Haiti am 12. November 2011 nahmen Frau Ina Klasen und Herr Sascha Schons zum Anlass, uns einen Scheck über 1000 € zu überreichen. Das Geld kam übers Jahr durch verschiedene Aktionen der sozial engagierten Elternvertreter, Lehrer und Kinder der Gesamtschule Neuenkirchen im Saarland zusammen.
Roswitha Weiss von der Haiti-Kinderhilfe e.V. nahm die Spende sehr gerne entgegen.
Vielen herzlichen Dank.

Montag, 5. Dezember 2011
Neue Arbeitsplätze - "Nouvelliste"
Einige der Beschäftigungsmöglichkeiten sollen im neuen Marriott-Hotel in Port-au-Prince sein. Außerdem sollen viele der Arbeitsplätze im geplanten neuen Gewerbegebiet im Norden des Landes entstehen. Dort hat eine südkoreanische Investorenfirma vor, einen Gewerbe- und Industriepark zu erstellen. "Die Haitianer wollen kein Geschenk, sie wollen arbeiten " teilte Martelly am Dienstag auf einer Pressekonferenz anlässlich der Eröffnung eines Investoren Forums mit.Die Konferenz, organisiert von der Bill-Clinton-Stiftung, der Inter-American-Entwicklungsbank und der haitianischen Verwaltung, konzentriert sich auf die Förderung von Geschäftsmöglichkeiten in Haiti im Bereich Bekleidung, Tourismus, Landwirtschaft und Infrastruktur.
Das Forum bot potenziellen Anlegern (anwesend waren bis zu 1.000 Teilnehmer aus mehr als 29 Ländern) die Chance, mehr darüber zu erfahren, was die haitianische Regierung unternimmt um in dem krisengeschüttelten Land Arbeitsplätze zu schaffen und ein investorenfreundliches Klima herzustellen. Martelly sagte, seine Regierung habe vor durch entsprechende Gesetze, die Formalitäten zur Ansiedlung neuer Unternehmen zu erleichtern und den Verwaltungsvorgang durch den Abbau von zu viel Bürokratie zu beschleunigen. Internationale Unternehmen haben bisher lange gezögert, in Haiti Geschäfte zu machen. Die lästigen Gesetze, übermäßige Bürokratie und die instabile politische Lage Unruhen schreckten potenzielle Anleger eher ab.
Cornelia Rébert-Graumann
Samstag, 3. Dezember 2011
Haiti-Projekt der Oberschule Alexanderstraße in Oldenburg
Eine enorme Leistung der Schülerinnen und Schüler der Oberschule (OBS) Alexanderstraße in sportlicher und sozialer Hinsicht: Der jüngste Sponsorenlauf hat ein überwältigendes Ergebnis eingebracht. Über 5000 Euro haben die Schülerinnen und Schüler bereits im Sommer 2011 im Kleinen Bürgerbusch erlaufen. Nachdem nun die Sponsoren alle ihre Beträge gezahlt haben, konnte der Scheck an die Haiti-Kinderhilfe e.V. übergeben werden. Mit dem Geld wird der Aufbau der Partnerschule in Bellanger (Haiti) nach dem schweren Erdbeben gefördert, um den Schulbetrieb dort wieder zu normalisieren. Die Klasse 6b durfte bei der Übergabe an Barbara Meisig 2.Vorsitzende der Haiti-Kinderhilfe e.V. dabei sein, weil diese Schüler die größte Einzelsumme eingelaufen hatten, so Schulleiter Paul-Willem Schläfke.
Wir danken Euch allen ganz herzlich für Eure tolle Idee mit einem super Ergebnis.
Internetseite Oberschule Alexanderstraße
http://www.rsalex-ol.de/cms-alex/index.php
der folgende Link zeigt den Artikel und ein schönes Foto von der Übergabe des Schecks. http://www.rsalex-ol.de/cms-alex/index.php?page=337

Donnerstag, 1. Dezember 2011
Kalender 2012 Haiti-Kinderhilfe
Der DIN A3 Kalender im Hochformat mit Bildern von der Reise unserer Vorstandsmitglieder im Frühjahr 2011 - er hat ein extra großes Kalendarium zum Eintragen von Terminen- ist noch zu haben. Der Kalender kostet 15,--€ zzgl. 4,60€ für den Versand.
Weitere Infos und Bestellung unter info@haiti-kinderhilfe.com
Sonntag, 27. November 2011
Samstag, 26. November 2011
Benefizkonzert Music 4 Haiti 12. November




Die Organisatoren „Kaffeehäusler und Freunde“
der Konzertreihe MUSIC 4 HAITI haben mit dem vierten Konzert zu Gunsten der Haiti-Kinderhilfe e.V. eine weitere grandiose Aufführung auf die Beine gestellt.
Von 19.oo bis oo.3o Uhr wurde ein großartiger Musikabend geboten, der keine Wünsche offen ließ. Fünfzehn Künstler präsentierten ein Programm, das in jeglicher Hinsicht überzeugte. Sorgsam ausgesuchte Texte, eindrucksvolles Bühnenlicht mit liebevoll angefertigten Bild- und Videodokumentationen aus Haiti, „gänsehautige“ Balladen, fetzige Knaller – solistisch wie chorisch sauber intoniert und in bestem Sound transportiert - sowie viel humorvolle Unterhaltung wurden von 240 begeisterten Zuschauern frenetisch gefeiert und ließ wieder einmal tief unter der Haut spüren, wie wunderbar sich ein solidarischer Gedanke durch die Musik transportieren lässt, und wie er sich in greifbare humanitäre Hilfe verwandelt.
Rund 4.100,- € an Eintrittsgeldern, privaten und organisierten Spenden sowie Verkaufseinnahmen kamen am 12.11. zusammen und erhöhen (mit weiteren Spenden außerhalb unseres Konzertes) damit den Gesamtumfang der saarlandweit eingespielten Spendengelder der Initiative „Music4 Haiti“ seit 2010 auf stolze 29.244,54 €.
Welch ein Ergebnis!
Die eingespielten Spenden werden für das Kinderbehandlungsprojekt verwendet.
Wir danken den Kaffeehäuslern und Freunden, allen voran Berthold Hemmen, im Namen der Kinder in Haiti.
Vielen herzlichen Dank
Und noch ein Danke an unsere Vereinsmitglieder Doris, Walter und Caréca Braun, die sehr aktiv bei den Kaffeehäuslern dabei sind und die Idee zu der Konzertreihe MUSIC 4 HAITI hatten. Die ersten Konzerte fanden direkt nach dem Erdbeben 2010 statt.
Euch ebenfalls ein herzliches Dankeschön.
http://www.music4haiti.de/
Donnerstag, 24. November 2011
Benefizveranstaltung Initiative "Wir machen mit" Rundkirche Oberneisen



Dienstag, 8. November 2011
Benefizveranstaltung Initiative „Wir machen mit“ sammelt weiter Spenden für Kinder in Haiti
Von unserem Redakteur Uli Pohl
Angefangen von der A-cappella-Gruppe Singsucht, die nach dem großartigen Erfolg in der Kördorfer Kirche am Samstag ihr zweites Konzert am Wochenende gab, über das Duo 2 U, mit Uwe Wagner und Uwe Zimmer mit ihren Instrumenten Hang und Flöte, bis zur Sängerin Jule Unterspann und ihrem Begleiter Bernhard Sperrfechter an der Gitarre: Alle zeigten sich von dem tollem Klang in der Rundkirche begeistert. Singsucht demonstriert, „dass auch ein Benefizkonzert richtig Spaß machen kann“, sagte Achim Lauer. Ganz still wurde es beim Auftritt von 2 U, so einfühlsamen und ruhig klangen die Töne durch die Kirche. „Ich hätte noch Stunden zuhören können“, lobte ein Zuhörer die Darbietung des Duos. Ebenso einfühlsam verpackte Jule Unterspann lyrische Texte in ihre sanfte, klare Stimme, mal melancholisch, mal spaßig, begleitet von Bernhard Sperrfechter an der Gitarre. Von dieser tollen Atmosphäre zeigte sich auch Roswitha Weiss, Vorsitzende der bundesweit agierenden Haiti-Kinderhilfe, beeindruckt. Sie war aus dem Hunsrück für das Konzert nach Oberneisen gekommen, um Danke zu sagen. Nicht nur an die Adresse von „Wir machen mit“ gerichtet, sondern an alle, die die Projekte zur Betreuung und Versorgung von Kindersklaven (Restaveks) und der medizinischen Versorgung von Kindern mit ihren Spenden bisher unterstützen. Weiss versicherte, dass jeder Euro direkt bei den Kindern ankommt. Am Ende des Konzerts zählte „Wir machen mit“ einen Spendenbetrag von 1322,79 Euro, der jetzt über das von der Verbandsgemeinde Hahnstätten eingerichtete Konto an die Haiti-Kinderhilfe fließt. Als einmaliges Dankeschön für die kostenlose Nutzung der Rundkirche stellte die Initiative in Absprache mit Roswitha Weiss 10 Prozent der Summe für Projekte der Kirchengemeinde Oberneisen zur Verfügung.
Sonntag, 20. November 2011
Antigua und Barbuda – Haiti 1:0 beim WM-Qualifikationsspiel
Freitag, 18. November 2011
Sommerfest im Juli 2011 Freien-Schule-Braunschweig



Merle, Mia, Kira, Joke, Annika, Rahel vielen herzlichen Dank für Euer Engagement für die Kinder in Haiti.
Conny Rébert-Graumann
Nach der erfolgreichen Aktion auf dem Winterfest haben erneut die nun sechs Mädchen von der Freien-Schule-Braunschweig in wochenlanger Arbeit Armbänder und Ketten gefädelt, Papier geschöpft und daraus Grußkarten hergestellt und Papierwürfel gefaltet. Merle, Mia, Kira, Joke, Annika und Rahel haben auf dem Sommerfest im Juli diesen Jahres auf ihrer Schule diese Sachen zu Gunsten der Haiti - Kinderhilfe verkauft.
Abgerundet haben die Mädchen ihr Angebot mit selbstgebackenen Waffeln, Fruchtspießen mit Schokoladenüberzug und Cocktails zum selber Mixen, für die sie eigens dafür Haiti-Kinderhilfe-Strohhalme herstellten.
All diese Arbeit und der Einsatz der Mädchen wurde mit einem super Ergebnis von EUR 262,50 belohnt, welches sie am Abschluss des Tages zusammen freudestrahlend auf dem Fest verkündeten.
Mittwoch, 16. November 2011
Unser neues Projekt:Neubau der Schule „Amour Fraternel de Billiguy II“ Commune Maissade.

Hauptsächlich mit sehr kleiner Viehhaltung, Kleinhandel, Nutzpflanzen-Anbau wie Mais und Hirse verdienen sich die Bewohner ihren Lebensunterhalt.
Die vorhandene Schule besteht aus einem Unterstand 7.80 m x 4.60 m, der als Unterrichtsraum für zwei Klassen dient. Latrinen, ein kleiner Lagerraum für Lebensmittel und eine Küche mit traditionellem Drei-Steine-Herd komplettieren das Ganze.
Derzeit werden 187 Schüler von vier Lehrern unterrichtet. In Etappen. Die Organisation der Schule obliegt einem Ausschuss von Eltern- und Verwalterabgeordneten. Die Verwaltung der Schule liegt in den Händen der Baptisten Mission, die auch Eigentümerin des Grund und Bodens ist.
Es kann hier eine Schule mit 6 Klassenzimmern und eventuell einem Nebenraum, eine Küche mit Vorratsraum, Biogas-Toiletten und eine Zisternenanlage verwirklicht werden. Das ganze Schulgelände sollte schon vor Baubeginn einen Zaun und Tor erhalten.
Der junge Ingenieur Guivens Sylvestre, ein ehemaliges Patenkind aus dem Patenschaftsprogramm der Haiti-Kinderhilfe e.V., wird die Planung übernehmen, bzw. steckt bereits drin.
Wir möchten gerne den Schülern und Lehrern von Billiguy ein schönes luftiges Gebäude realisieren, in dem das Lernen und Lehren nicht nur Mühe sondern auch Freude macht.
Über den Baufortschritt werden wir hier immer wieder mal informieren.
Conny Rébert-Graumann
Montag, 14. November 2011
Unsere Mitglieder und Vorstände sind aktiv
Vielen Dank

Herbstbasar am letzten Sonntag in Kirchrode
Nein - es sei ja gar nicht unser Verein, sondern die Kinder in Haiti!
Dann betont er noch, dass er unseren Entschluss, bei der Ehrenamtlichkeit zu bleiben, außerordentlich begrüße. Das sei der "Charme" unseres Vereins.
Als wir zu Hause das Kuvert öffnen, sind da 900,- € drin (dem Mann muss eine ganze Menge gelungen sein in der letzten Zeit!) und ein Zettel mit einem Märchen, das ihr im Anhang findet.
https://docs.google.com/document/d/1GxcOpKYMqF20moRUyc-8yd1O9CeYjHgHghtbveqkQ3E/edit?hl=en_US#
Samstag, 12. November 2011
Der neue Rundbrief November 2011 ist erschienen!
Siehe rechte Seite, unter Punkt: Seiten/Rundbriefe/Rundbrief Nr. 37/November 2011
oder:
http://haiti-kinderhilfe.blogspot.com/p/downloads.html
Kernthema ist dieses Mal unsere Jahreshauptversammlung, wir berichten unter anderem über die Fertigstellung einer Baumaßnahme in Haiti und haben jede Menge Tipps, wie man seine Freizeit verbringen kann! Lassen Sie sich überraschen!
Freitag, 11. November 2011
Im Greenpeace Magazin war am 8. November 2011 zu lesen, dass die Choleraopfer in Haiti eine Millionenentschädigung von der UN fordern.
Sorgfältige Untersuchungen der Soldaten seien versäumt worden, zudem wurden die Abfälle und Fäkalien der stationierten Einheiten nachlässig in den Artibonite-Fluss gekippt, was zum Ausbruch der Epidemie geführt habe.
An der Cholera sind in Haiti fast 500000 Menschen erkrankt mehr als 6000 starben. Jeden Tag kommen nach Angaben der Behörden etwa fünf Tote hinzu.
Donnerstag, 10. November 2011
Musikalische Matinée der Kammermusikgruppe des Bodensee-Ärzteorchesters
https://docs.google.com/document/d/1DeOgMhbkUi6WjN0_5BSwns8soTxdPyzipcw_XwWvx6s/edit?hl=en_US#
Herzliche Einladung zum Bayerntreffen am 12. November 2011
das Bayerntreffen der Haiti-Kinderhilfe findet statt am Samstag, den 12. November 2011 ab 14.00 Uhr im Saal der Friedenskirche in Eichenau.
Anmeldungen und weitere Infos bei Familie Fritz/Krause unter krausefilm@aol.com
Mittwoch, 9. November 2011
Haiti spielt um WM-Qualifikation
Der WM-Traum Haitis ist dabei mehr als bloße Schwärmerei.
"In unserem Innersten glauben wir wirklich daran", verriet Jean-Marc Alexandre, Mittelfeldspieler des nordamerikanischen MLS-Klubs Real Salt Lake, im Gespräch mit FIFA.com.
"Wenn wir also schon jetzt ausscheiden würden, wäre das eine enorme Enttäuschung", ergänzte der Nationalspieler, der beim 6:0-Erfolg gegen die Amerikanischen Jungferninseln im September zwei Treffer beisteuerte. Doch nach drei souveränen Siegen in Folge mit 17:2 Treffern kam Haiti in der letzten Heimpartie gegen Curaçao nicht über ein Unentschieden hinaus......
den kompletten Artikel findet Ihr unter dem folgendem Link:
http://de.fifa.com/worldcup/preliminaries/news/newsid=1535633/
und wir wünschen ein "an alé Ayiti"
Sonntag, 6. November 2011
Wieder eine Ausgabe der "Music for Haiti" Veranstaltungsreihe

Allerdings sind wir wegen einer Irritation zur Durchführbarkeit der Veranstaltung derart spät mit der Bewerbung dran, dass wir vorsorglich auf das geplante zweite Konzert am Sonntag, 13.11. verzichten müssen.
Wir hoffen sehr, dass wir Ihr Interesse an dieser Veranstaltung wecken können.
Alle Akteure verzichten auf jegliches Honorar, die Gemeinde Mandelbachtal stellt den Saal kostenlos zur Verfügung und berechnet auch sonst keine Nebenkosten, so dass wir auch diesmal (außer den GEMA-Kosten !!!) wieder 100 % der Eintrittsgelder und sonstige Spenden der Haiti Kinderhilfe e.V. zukommen lassen können; wir besitzen hier die unmittelbare Kontrolle über die richtige Verwendung der Gelder.
Wir haben uns auch in diesem Jahr für das Projekt "MUSIC FOR HAITI" (http://www.music4haiti/) entschieden, weil seit der Katastrophe von 2010 auch heute noch grundlegendste Bedürfnisse zur Lebenserhaltung bei Tausenden von Menschen, insbesondere bei Kindern fehlen.
Inzwischen gab es wieder zahlreiche Naturkatastrophen in dem gebeutelten Land, von denen die Presse kaum berichtet hat, und die Cholera grassiert massiv. Informationen zur Haiti-Kinderhilfe e.V. unter: http://haiti-kinderhilfe.privat.t-online.de/.
Beim unserem Konzert werden mitwirken:
- eine Auswahl von VokalistenInnen von "CHORWURM":
Philipp Allar, Christina Klockner, Claudia Knab, Eva Flieger, Daniela Knab, Daniel Franzen, Ramón Saura, Stefan Schaus, Anke Becker, Achim Breuer
- "Fisherman" Axel Schweizer
- "Carpe Diem" mit Stefanie Bungart-Wickert
- "Inside Out" mit Christina Klockner
- "L-Ton Lampelfieber" mit Reinhard Lampel
- Margarethe Preiß
u.a.
Bitte unterstützen Sie unsere Initiative, indem Sie das Konzert besuchen. Ein kurzweiliges Programm mit hochwertiger Musik kann ich Ihnen garantieren.
Samstag, 5. November 2011
Haiti weiter im Griff der Cholera
http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gesundheitspolitik_international/article/675622/haiti-weiter-griff-cholera.html
Donnerstag, 3. November 2011
Hotel in Haiti. Das Haus der Geister.
http://www.zeit.de/reisen/2011-10/hotel-oloffson
Dienstag, 1. November 2011
"Occupy"- Demo vom letzten Wochenende in Hannover
Occupy Haiti - A world grassroot movement for freedom, fairness, and liberation of Haiti ....
http://www.facebook.com/pages/Occupy-Haiti/286912367995007
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Sponsorenlauf vom Juni 2011
Durch die Läufe kamen für unser Schulspeisungs-Projekt Maissade
über 9000,-- Euro zusammen.
Freitag, 21. Oktober 2011
Zombies und Zauberpuppen
Samstag, 15.10.2011, 17:23 · von FOCUS-Online-Autor Frieder Leipol
http://www.focus.de/wissen/bildung/theologie/tid-23902/voodoo-zombies-und-zauberpuppen_aid_674687.html
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Nobelpreisträger Yunus will Haiti helfen
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Zahl der Choleratoten in Haiti steigt wieder schneller
Dienstag, 18. Oktober 2011
UN bei Wiederaufbau in Haiti: Planlose Helfer, umstrittene Besatzer
16.10.2011, 16:46
Noch immer liegt Haitis Hauptstadt Port-au-Prince in Trümmern, Konzepte für den Wiederaufbau fehlen. Die UN hat das Mandat ihrer Blauhelme eben verlängert, doch die Helfer wirken selbst hilf- und planlos. In der Bevölkerung wächst das Misstrauen gegen die Soldaten, die mit der Cholera und sexuellem Missbrauch in Verbindung gebracht werden.
Sonntag, 16. Oktober 2011
UNO Mandat in Haiti verlängert
Die 15 Mitglieder hielten eine Verlängerung um ein Jahr bis zum 15. Oktober 2012 für dringend geboten. Man werde den weiteren Verlauf der politischen Lage in Haiti beobachten. Haiti sei noch nicht selber in der Lage die Stabilität im Lande sicher zu stellen. 7340 UN Soldaten aller Dienstgrade sollen weiterhin helfen die allgemeine Sicherheitslage im Land zu stabilisieren. Ebenso eine Polizeitruppe von 3241 Mann.
Ein weiterer Schwerpunkt der UN-Mission soll die Hilfe bei der Aus- und Weiterbildung von haitianischen Polizei- und Militärtruppen sein
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Mit der Haiti-Kinderhilfe durchs Jahr 2012
Sonntag, 9. Oktober 2011
Voodoo-Ausstellung in Bremen
Samstag, 8. Oktober 2011
Pressestimmen zur Vorstandswahl
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Das neue Schuljahr hat begonnen

Herzliche Grüße
Barbara Meisig
2. Vorsitzende, verantwortlich für das Patenschaftsprogramm
Die haitianische Regierung hat endlich einen Ministerpräsidenten
05.10.2011
In den frühen Abendstunden des Dienstags akzeptierte die Mehrheit der haitianischen Senatsmitglieder den neuen Regierungschef Garry Conille.
Damit endet ein Teil der politischen Krise, die sich seit Mitte Mai hinzieht. Nach einem turbulenten Wahlkampf und einem Urnengang, der wegen Wahlfälschungen teilweise annulliert werden musste, konnte sich der Musiker Michel Martelly als haitianischer Staatspräsident durchsetzen. Allerdings hat er keine parlamentarische Mehrheit. Die von ihm gegründete und auf ihn zugeschnittene Partei der "Bürger Antwort" verfügt lediglich über drei der insgesamt 99 Deputiertensitze. Im Senat ist MartellysPartei überhaupt nicht vertreten.
Was es heißt, gegen die Partei seines Vorgängers René Préval, die die Parlamentsmehrheit hat, Politik zu machen, musste der politisch unerfahrene Musiker schnell lernen. Kaum hatteMartelly seinen Amtseid im beim Erdbeben zerstören Präsidentenpalast abgelegt, verweigerten die Parlamentarier seinem Kandidaten für das Amt des Regierungschefs die Zustimmung. So regierte die Übergangsregierung seines Vorgängers weiter und bestimmte das politische Tempo.
Seit dem schweren Erdbeben von Januar vorigen Jahres, bei dem fast 300.000 Menschen starben und große Teile der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince zerstört wurden, leben nach wie vor mindestens 800.000 Menschen in einfachsten Behelfsunterkünften. Dringend benötigte internationale Hilfsgelder für den Wiederaufbau werden nicht freigegeben, weil zuverlässige Ansprechpartner in den Ministerien fehlten.
Der neue Ministerpräsident Garry Conille könnte frischen Wind in das Armenhaus Lateinamerikas bringen, in dem fast 80 Prozent der Bevölkerung mit weniger als einem Euro den täglichen Lebensunterhalt bestreiten muss. Conille stammt aus einer Familie, die schon dem Diktator Duvalier gedient hat. Seit Jahren arbeitet der Gynäkologe allerdings für die Vereinten Nationen, zuletzt als Vertreter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) im Niger.
Nach dem Erdbeben leitete der Vater von zwei Töchtern das Büro des Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen für Haiti, Bill Clinton, und half zahlreiche bürokratische Hürden zu überbrücken, um Hilfe ins Land zu bringen. Er kennt sich auf der einen Seite mit der derzeitigen Realität des Landes aus, wird aber aufgrund seiner Tätigkeit im Ausland in der haitianischen Öffentlichkeit als "Fremder" kritisch beäugt.
Die Zitterpartie um das Ministerpräsidentenamt ist noch nicht ganz vorbei. Jetzt muss Conille ein Kabinett bilden, das dann die endgültige Zustimmung der beiden Parlamentskammern braucht. Und da haben die Abgeordneten der Einheitspartei "Inti", die parlamentarische Mehrheitsfraktion, schon klare Vorgaben gemacht. Sie fordern vier Sitze in der neuen Regierung, ein Ansinnen, das Präsident Martelly bisher kategorisch abgelehnt hat.
Man darf gespannt sein auf den weiteren Verlauf der Regierungsbildung.
Dienstag, 4. Oktober 2011
fest der kulturen
Während die peruanische Gemeinde durch die Tanzgruppe Corazón peruana (hier beim Anakonda-Tanz) vertreten wurde, die landestypische Tänze in traditionellen Trachten aufführte und dabei ebenso ihre Professionalität als auch ihren Witz zeigte, präsentierten andere "Zuagroaste" ihre Länder mit Infoständen, musikalischen Darbietungen und Lesungen. Als gemeinsame Aktion aller Teilnehmer hatte Organisatorin Rike Schiele/Grüne ein Weltquiz mit Fragen zu den einzelnen Ländern zusammengestellt. Da Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, steuerte jede Nation auch etwas zum Buffet bei - von der haitianischen Calalou über singhalesische Currys bis hin zu türkischem Baklava war alles geboten. Einfach köstlich - und dann auch noch hilfreich, da sämtliche Erlöse dem seit Mai existierenden örtlichen Jugendcafé Flachdach und der Haiti-Kinderhilfe zukommen.
A propos Haiti-Kinderhilfe, diese war mit ihrem üblichen Stand mit Kunsthandwerk sowie großen Infotafeln zu ihren Projekten vertreten. Stephan Krause hatte ferner seine Ausstellung "Dein Gesicht ist dein Pass" mit Porträts von Überlebenden des Erdbebens aufgehängt und führte einen siebenminütigen Film über die Lage nach dem Beben vor, den er extra zum Eichenauer Fest der Kulturen fertiggestellt hatte. Darüber hinaus kümmerte sich Haiti auch um die Kinderbetreuung. Die Kleinen konnten hier Geckos aus Pappe bemalen - und das von der Künstlerin Renate Thierjung gestaltete Prunkstück aus Gips - gestalten, das am Ende des Festes Bürgermeister Jung übergeben wurde. Er sollte Dank aller Alt- und Neu-Eichenauer für die Offenheit in der Gemeinde ausdrücken und wird künftig im Eingangsbereich des Rathauses installiert.
Samstag, 1. Oktober 2011
jhv der haiti-kinderhilfe
Wir hoffen auf Euer zahlreiches Erscheinen!
Der Vorstand der Haiti-Kinderhilfe
Dienstag, 23. August 2011
arbeiten im zeitplan
Die Bauarbeiten am Dach der Jean-Bosco-Schule in Cité Soleil schreiten voran. Ingenieur Guivens Sylvestre, der im Rahmen der Schulpatenschaften der Haiti-Kinderhilfe seine Ausbildung erhalten hatte, schickte eine weitere Reihe von Fotos. Darauf ist sehr gut zu sehen, dass die Unterkonstruktion aus Metall neu gemacht und zur Sicherheit gegen Hurrikans verbessert wurden. Das alte Blechdach mit der dicken Zementschicht darauf ist mittlerweile komplett abgetragen, und es sieht ganz danach aus, als dass der Schulbetrieb termingerecht nach den Sommerferien wieder aufgenommen werden kann.
