Donnerstag, 30. Oktober 2014

Verhandlungen


Versammlung der Verkäufer
zwei Verkäufer

Als wir uns am folgenden Tag dem Grundstück näherten, waren bereits alle Angrenzer mit dem eigentlichen Verkäufer vor Ort. Wir gingen die Grenzen ab und waren mehrere Stunden beschäftigt mit den verschiedenen inzwischen aufgetauchten potenziellen Verkäufern zu verhandeln.
In Deutschland mit den Vorstandskollegen sich austauschen und Abstimmungen über weitere Verhandlungen nahmen viel Energie in Anspruch, da die Internetverbindung schlecht bis miserabel war. Aber irgendwann klappte es doch, und wir erhielten von unserem Restvorstand daheim den Auftrag, über den Kauf zu verhandeln.  Mehrere Tage lang kamen wir nach den Besichtigungen von noch weiteren Terrains zu „unserem“ Grundstück zurück und ließen die Stimmung auf uns wirken. An unserem letzten Abend im Dezember wollten wir unser wirkliches Interesse bekunden und um einen Verkaufspreis bitten. Eingeladen hatte uns Nene Roschner.  Er wollte sein Grundstück verkaufen, um seine Kinder auf weiterführende Schulen schicken zu können. Wir stellten uns vor, erklärten unser Projekt bzw. die Vorstellung davon was mit dem Grundstück geschehen sollte, machten deutlich, dass wir nur alle drei Grundstücke zusammen kaufen würden und  überließen die Verkäufer dann ihren Diskussionen. Da wir ja noch keine endgültige Zustimmung zur Stiftungsgründung "Haiti-Kinderhilfe, Ayiti" hatten, somit noch nicht rechtsgültig kaufen konnten, waren keine weiteren Zugeständnisse möglich. Allerdings war uns klar, dass wir vom deutschen Finanzamt massiv Druck bekommen würden, wenn wir nicht endlich das Geld für das Grundstück ausgeben würden. So war der Stand am letzten Tag unseres Aufenthalts Plateau Central.

eine von ungezählten Reifenpannen bei der Grundstücksuche



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