Freitag, 24. Februar 2012

Ein verwaistes blog....

Entschuldigt bitte alle, die Neues erwarteten und fast eine Woche lang immer das gleiche Bild bekamen. Es hat einfach nicht gelangt. Die Vorbereitungen für unsere Haiti-Reise haben mich zu sehr beansprucht. Aber ab nächster Woche gibt es Neuigkeiten direkt aus Haiti und immer aktuell- versprochen.
Cornelia Rébert-Graumann

Kinderbehandlungsprojekt

Blick ins Labor

Pharmacie

Chinoby auf dem Weg der Besserung
Chinoby Bellevil, ein 5 Jahre alter Junge, leidet ständig unter Schmerzen und Entzündungen in den Armen und Beinen. Er hat häufig Durchfall und ist in einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Als es ihm immer elender geht, weiß seine Mutter sich nicht mehr zu helfen und bringt ihn ins Krankenhaus „Notre Dame de Lourdes“ in der Hoffnung auf medizinische Hilfe obwohl sie nichts bezahlen kann. Er wird ins Kinderbehandlungs-Projekt der Haiti-Kinderhilfe e.V./Tonel Pa Nou aufgenommen. Die Mutter ist überglücklich, dass ihrem Kind durch das Projekt geholfen werden kann. Ein sofort veranlasster Cycling-Test ergibt, dass Chinoby an Sichelzellenanämie erkrankt ist. Er bekommt nun Medikamente und sein Befinden verbessert sich jeden Tag.
Cornelia Rébert-Graumann

Samstag, 18. Februar 2012

Bildung im zerstörten Haiti.

Singen und Tanzen für ein bisschen Schule.  Lehrer sind unterbezahlt, Schulen kaputt und Tausende Kinder
Analphabeten: Zwei Jahre nach dem schweren Erdbeben ist das Bildungswesen in Haiti noch immer in desolatem Zustand. Der neue Präsident wollte es reformieren - doch im Land ist davon kaum etwas zu spüren.


Den vollständigen Bericht von Thomas Wagner findet Ihr unter folgendem Link:http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,812197,00.html

Freitag, 17. Februar 2012

Kinderbehandlungsprojekt

Das Kinderbehandlungsprojekt oder traitment ti moun oder kurz TTM genannt, ist ein wahrer Segen für die Kinder der Ärmsten in Port-au-Prince.
Dieser Tage wurde das 11000. Kind im Rahmen des TTM im Krankenhaus Notre Dame de Lourdes behandelt.
Warum dieses Programm so wichtig ist zeigt unser Beispiel Chilove.
Chiloves Geschichte ist sehr dramatisch. Neun Jahre alt, eine "restavek", hat sie keine Erinnerung an ihre Mutter, die Chilove mit fünf Jahren nach Port-au-Prince brachte.
Am 20. Dezember
2011 kommt Chilove ins Krankenhaus. Sie hat schon seit acht Tagen hohes Fieber, Bauchschmerzen und ist in einem sehr schlechtem Allgemeinzustand. Das Mädchen wurde von Mme X ins Krankenhaus Notres Dames de Lourdes gebracht, da die Frau vom TTM-Programm wusste und von kostenlosen Labortest und Medikamenten gehört hatte. Die Untersuchung am 20. Dezember ergibt, dass das Kind sehr krank ist. Es werden Laboruntersuchungen in Notfall-Diagnostik durchgeführt, mit dem Ergebnis: Typhus, Malaria. Es wird sofort mit der Behandlung begonnen und erste Medikamente gegeben. Dank der Hilfe im Krankenhaus konnte Chilove wieder gesund werden.
Sicher ist, dass dieses Mädchen ohne unser Kinderbehandlungsprojekt gestorben wäre.
Cornelia Rébert-Graumann








Donnerstag, 16. Februar 2012

Film: "Ansamn pou Ayiti - Gemeinsam für Haiti"

Dieser Film ist im Auftrag des THW gedreht und schon ein halbes Jahr alt, auf jeden Fall  interessant, um zu erfahren wie Hilfsmaßnahmen einer so großen Organisation greifen können. Man sollte allerdings bedenken, dass der Film auf eine positive Wirksamkeit in der Öffentlichkeit zielt.
Cornelia Rébert-Graumann

Am 30. Juni endete nach 18 Monaten humanitärer Hilfe das THW-Projekt in Haiti. Ein Film dokumentiert die Arbeit der THW-Einsatzkräfte vor Ort.

60 Sekunden bebte am 12. Januar 2010 die Erde in Haiti, die Folgen waren verheerend. Mehr als 200.000 Menschen starben, tausende wurden verletzt, hunderttausende obdachlos. Bereits einen Tag nach dem Beben startete das THW seine humanitäre Hilfe. Nach der Nothilfe im Bereich der Wasserversorgung und der Bekämpfung der Cholera konzentrierte sich das Engagement des THW auf nachhaltige Hilfsmaßnahmen, die in diesem Film zu sehen sind.