Martelly lädt Chávez und Raul Castro nach Haiti ein
Der haitianische Präsident Michel Martelly hat seine Amtskollegen aus Venezuela und Kuba in sein Land eingeladen. Martelly, der am elften Gipfeltreffen der Bolivarischen Alternative für Amerika (ALBA) in der venezolanischen Hauptstadt Caracas als “Gast” teilnahm, bedankte sich für die Unterstützung des Bündnisses für das ärmste Land des westlichen Hemisphäre. Mehr: http://latina-press.com/news/118323-martelly-laedt-chavez-und-raul-castro-nach-haiti-ein/print/
Linkes ALBA-Bündnis engagiert sich verstärkt in Haiti
06.02.2012 Caracas
Auf dem XI. Gipfeltreffen der Bolivarianischen Allianz für Amerika (ALBA) haben die Mitgliedsstaaten am Sonntag in der venezolanischen Hauptstadt Caracas beschlossen, zunehmende Anstrengen für den Wiederaufbau Haitis zu unternehmen. Das Land leidet nach wie vor unter den Folgen eines verheerenden Erdbebens im Januar 2010. Mehr: amerika21.de/meldung/2012/02/48298/alba-haiti
Besuch des ehemaligen US-Präsidenten Clinton auf Haiti im März 2010 (Quelle/Lizenz)
Das Verhalten des Präsidenten Martelly und seiner Regierung spottet eigentlich jeder Beschreibung. Dennoch gibt es ein Attribut, das ihm wohl em ehesten gerecht wird: obszön. Als Bühnen-Kasper, der seine Popularität unter anderem einem Auftritt verdankt, bei dem er einer johlenden Menge sein entblößtes Gesäß zeigte, wurde er unter äußerst fragwürdigen Bedingungen vor einem knappen Jahr zum Präsidenten gewählt. Journalisten, die es wagten, seine Eignung für dieses Amt zur Debatte zu stellen, drohte er unverhohlen mit einer Tracht Prügel. Ein missliebiger Abgeordneter wurde trotz parlamentarischer Immunität bei seiner Ankunft von einer Auslandsreise aus dem Flugzeug heraus ohne richterliche Anordnung vermutlich auf Geheiß des Präsidenten festgesetzt und musste 24 Stunden im Gefängnis verbringen.Und eben dieser Präsident begibt sich unablässig auf Auslandsreisen, "um das schlechte Image des ärmsten Landes der westlichen Hemisphäre aufzubessern". In geradezu peinlicher Weise sucht er die Nähe der Mächtigen dieser Welt, so als könnte er sich scheibchenweise ein Stück von deren Macht aneignen. Mehr:http://amerika21.de/analyse/47867/haitis-justiz
Verwerfung unter dem Inselstaat ist wieder seismisch aktiv. Haiti und der Dominikanischen Republik könnten in näherer Zukunft weitere schwere Erdbeben bevorstehen. Denn das katastrophale Erdbeben im Januar 2010 war möglicherweise nur das erste einer ganzen Serie. Das vermuten US-amerikanische Forscher, nachdem sie die Erdbeben der letzten 500 Jahre in dieser Region untersucht hatten. Vieles deute darauf hin, dass die Enriquillo-Verwerfung unter der Insel Hispaniola nach 240 Jahren relativer Ruhe nun wieder seismisch aktiv sei, berichten die Forscher im Fachmagazin „Bulletin of the Seismological Society of America“. Mehr:http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14377-2012-01-27.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+|