Dienstag, 19. November 2013

Erste Tage...

Endlich für einen Moment Internetzugang schicke ich Euch meine ersten REiseeindrücke. ungefiltert weil keine Zeit bleibt für weitere Bearbeitung.
Erster Reisetag Freitag 15.11. mit dem Zug nach Frankfurt zum Flughafen. Nixon kam und brachte noch einige Dinge für seine Familie, Medikamente und Ersatzteile.Der Flug über acht Stunden- mit drei Filmen ging die Zeit schnell vorbei. In New York war es schon dunkel obwohl erst kurz nach 16 Uhr. Am Immigrationsschalter dauerte es über eine Stunde bis wir endlich dran waren. Die Formalitäten waren schnell erledigt, und das Gepäck konnten wir wieder aufgeben, obwohl der Aufenthalt über Nacht dauerte. Und nochmal über eine Stunde Warten auf den Hotelbus.. Im Hotel - ein wenig außerhalb , bekamen wir ein ruhiges Zimmer und gingen, obwohl erst 20 Uhr sofort ins Bett. Ich war morgens schon um halb fünf aufgestanden um mit dem ersten Zug von Konstanz nach Frankfurt zu reisen. Um neun Uhr am Samstag sollte der Weiterflug nach Port-au-Prince sein. Wir beschlossen schon früh, da wir sowieso nicht länger schlafen konnten, an den Flughafen zu fahren. Um sechs Uhr hatten wir bereits wieder eingecheckt und machten uns auf die Suche nach einem Frühstück. Nach dem anschließenden Securitycheck konnten wir noch Zeit im Dutyfree shop beim Parfümtesten verbringen.Der Flieger war  voll- vorbei die Zeiten als man mit noch 5 bis 10  anderen Menschen sich ein Flugzeug teilte um nach Haiti zu kommen. Fast eine Stunde früher als im Flugplan landeten wir in Pap. Wie schon immer wird man haitisnischer Musk empfangen. Bei der Einreise ging es sehr gesittet kaum chaotisch zu. Das Gepäck kam schnell und wir konnten endlich ach draußen und nach unseren Emüfangskomotee schauen. Da wir aber fast ein Stunde zu fr+h ankamen ist noch niemand da. Wir suchten solort den Avis Stand auf um unseren betellen  Pockup abzuholen. Mit uns noch einige andere, für die ebenfalls ein Aufo reserviert sein sollte. Leider noch keines vor Ort aber angeblich alle Autos auf dem Weg zur Ausgabe. Unsere Freunde waren inzwischen auch eingetroffen und unterhielten uns gut während der fast dreistündigen Wartezeit auf ein bestelltes Auto. In der Zeischenzeit konnte ich mich noch mit einem Jungen unterhalten, der   sich ganz nah bei uns aufgestellt hatte um dem Treiben auf dem Flughafen zuzuschauen. Ich schenkte ihm ebenfalls eine Schokoladenkugel, als ich uns allen eine Runde Schweizer Schokolade ausgab. Er war ziemlich verdutzt, hatte er doch nicht mit sowas gerechnet, sondern eher damit, fortgejagt zu werden. Ich fing an ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Er erzählte mir, dass er in der letzten Klasse vor dem Philo sei. Also meine Schätzung auf 11 oder 12 Jahre- schlaksig, mager, kindlich aber einen sehr ernsten traurigen Gesichtsausdruck, lag total daneben. Er erzählte mir dann auch, dass er bereits 20 Jahre alt sei. Ich war erst mal erschüttert. Die Erzählung ging dann weiter mit seinen Hoffnungen und Wünschen für sein weiteres Leben nach dem Schulabschluss. Er erschien mir total hoffnungslos, da keine Aussicht auf eine Beruf oder weiteren Schulbesuch besteht. Sein Traumberuf Docteur wird wohl immer ein Traum bleiben, die Universität viel zu teuer, die Plätze an den staatlichen Unis viel zu wenige. Einen Beruf zu erlernen ist in Haiti ebenfalls  mit Kosten verbunden.  Sein weiterer Traum- ein Waisenhaus für Kinder, die wie er seine beiden Eltern verloren haben, und ihnen ein Leben ohne Hunger mit Möglichkeiten zum Spielen und Lernen zu geben.Cornelia Rebert-Graumann
Fortsetzung morgen

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