Donnerstag, 29. August 2013

Ein Dankeschreiben aus Haiti



Liebe großzügige Spender der Haiti- Kinderhilfe.
Im Namen der Leitung des Hospitals Notre Dame de Lourdes in Port-au-Prince, im Namen des medizinischen Personals, im Namen der vielen Kinder, die durch das Programm TTM Behandlung erhielten- Ein großes Dankeschön an die großzügigen Spender.
Unmittelbar nach dem Erdbeben vom 12. Januar 2010 wurde das Kinderbehandlungsprojekt TTM (Traitment ti moun) der Haiti-Kinderhilfe begonnen.
Durch die finanzielle Unterstützung aus Deutschland konnten etwa 12.000 Kinder ab 2010 bis März 2013 behandelt werden.
Viele Fälle von Gastroenteritis, Bronchitis, Unterernährung wurden behandelt.
Wir konnten Sichelzellenanämie bei etwa 200 Kindern erkennen.
TTM Programm hat das Leben vieler armer Kinder in Haiti gerettet.
Wir schätzen das TTM-Programm sehr und möchten in meinem eigenen Namen, im Namen des gesamten Teams des Hospitals Notre Dame de Lourdes, im Namen aller armen Kinder „Danke“ sagen.
Dr. G. Guerlaine Laplanche  Ärztliche Direktorin















Sonntag, 25. August 2013

Holz-und Schreiner-Projekt

Ein Video über den jungen Haitianer St. Louis, der in den USA studiert hat und anschließend wieder nach Haiti zurück gekehrt ein Holz-und Schreiner-Projekt ins Leben gerufen hat, mit dem er die Jugendlichen in Jalousie einem Stadtteil von Petionville unterstützt indem er sie anlernt und ihnen Arbeit gibt.
Den kleinen Film drehte der Foto-und Filmstudent Jannis Schulze aus Berlin.
Hier das Video:

Montag, 12. August 2013

Ein Fahrzeug für die Lehrer in Calliforni

Unser Verein hat der Schule in Californi ein Motorrad mit Ausrüstung finanziert. Hintergrund der ganzen Sache ist, dass die beiden ausgebildeten Lehrer (normalien) nicht mehr den täglichen Fußweg von Maissade nach Californi (etwa 12 km) auf sich nehmen wollten und deshalb ihre Arbeitstelle kündigten. Der Direktor der Schule setzte in seiner verzweifelten Lage alle Hebel in Bewegung die beiden beliebten und fähigen Lehrer an der Schule zu halten. Der Vorschlag, den beiden ein Fahrzeug zur Verfügung zu stellen wurde mit Freude angenommen, da beide jungen Männer sehr gern an der Schule in Californi unterrichten.
Nun ist also das Moped geliefert, die Ausrüstung gekauft und alles zusammen in den Besitz der Schule übergegangen. Das Benzin und den Unterhalt müssen die beiden selber bezahlen, dafür sind sie morgens und abends statt jeweils 2,5 Stunden nur noch je eine halbe Stunde unterwegs.
Die Lehrer und ein Schüler ließen es sich nicht nehmen, uns ihren Dank schriftlich auszudrücken.

Der Schüler Jimmy Desir schreibt uns einen Brief.

Dankesschreiben des Lehrers
Die Honda ist da....






Samstag, 22. Juni 2013

Staatliches Aufforstungsprogramm

Die Regierung beabsichtigt, von 2013 bis zum Jahr 2020 die mit Wald bedeckte Fläche Haitis um 27 % zu vergrößern. Es sollen im gleichen Zuge in allen Departments Pflanzen-Aufzuchtstationen entstehen, die eine jährliche Produktionskapazität von 50 Millionen Pflanzen anstreben. Seit dem 1. Mai 2013 wurden  bereits mehr als 400.000 Sämlinge ausgepflanzt. Hauptsächlich in den Gegenden von Saut d’eau, Bassin Bleu, Saut Mathurine, Morne l’Hopital, Seguin, Kenscoff und in Dosmond.
Aus dem Infoblatt von Präsident Martelly

Mittwoch, 12. Juni 2013

Eine Neuerscheinung

Am 1. Juni erscheint Kettly Mars' neues Buch "Aux frontières de la soif" in der Übersetzung von Ingeborg Schmutte unter dem Titel "Vor dem Verdursten". Nachdem Kettly Mars sich in "Wilde Zeiten" mit der Ära Duvalier auseinandergesetzt hat, wendet sie sich nun der Gegenwart zu, bleibt dabei aber ihrer Vorliebe für brisante Themen treu. "Vor dem Verdursten" spielt in Haiti ein Jahr nach dem Erdbeben. Fito Belmar könnte als Architekt und Erfolgsautor ein ruhiges Leben führen, wäre da nicht eine dunkle Seite seiner Persönlichkeit, die er in Canaan, einem riesigen Lager für Erdbebenopfer, auslebt. In dem "Gelobten Land" in der Nähe der Hauptstadt leben an die achtzigtausend Menschen; Gewalt und Kriminalität sind allgegenwärtig. Fito kämpft vergeblich gegen seine Neigung zu den blutjungen Mädchen an, die sich dort aus Not prostituieren müssen. Der Besuch von Tatsumi, einer japanischen Journalistin, die ihn als Schriftsteller bewundert, bringt ihn zusätzlich in Bedrängnis. Fito fühlt sich zu ihr hingezogen und muss gleichzeitig versuchen, sein Laster vor ihr zu verbergen.
"[Kettly Mars] fällt in "Vor dem Verdursten" keine Urteile. Wenn sie ihre Feder naturalistisch in die Wunden ihrer Landsleute legt, dann weil sie – und wir – die Augen nicht davor verschließen sollen", schreibt Grégoire Leménager im "Nouvel Observateur".
Kettly Mars "Vor dem Verdursten" Paperback, 128 S., 12,90 EUR, ISBN 978-3-940435-13-2